Mythen rund um das Personalwesen, die wir aufklären möchten

26. Sep 2019 Tempest team

Mythen rund um das Personalwesen, die wir aufklären möchten

Wie in den meisten hochkarätigen Branchen gibt es auch in der Zeitarbeitsbranche eine Reihe von Mythen und Missverständnissen. Typischerweise entstehen diese durch Hörensagen oder allgemeines Unwissen über die Branche. Wie immer, haben sie das Potenzial, Schaden anzurichten, indem sie potenzielle Mitarbeiter abschrecken und bei Kunden für Verwirrung sorgen.

Hiermit möchten wir einige dieser Mythen im Personalwesen aufklären:

Personaldienstleister sind Dinosaurier und die gesamte Branche ist nicht zeitgemäß

Dies bekommt man oft zu hören, nicht selten im lockeren Gespräch, bei branchenspezifischen Treffen und im Rahmen unserer Arbeit. Es könnte jedoch nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die Realität ist, dass die Personalbranche derzeit größer und wichtiger ist als je zuvor in der Geschichte. Im Vereinigten Königreich gibt es inzwischen zu viele Personaldienstleister, um sie zu zählen. Buchstäblich. Die zentralen Statistikämter wissen nicht mehr genau, wie viele es gibt – bloß, dass es eine immense Menge gibt.

Personalvermittler sind nur für unqualifizierte Arbeitskräfte bestimmt

Das mag einmal wahr gewesen sein. Vielleicht vor 50 Jahren. Aber das längst nicht mehr der Fall. Heute sind Personaldienstleister für die Beschaffung und Bereitstellung von hochqualifizierten Fachkräften für hoch qualifizierte Positionen verantwortlich. Zu den Top-Feldern für Zeitarbeitsfirmen gehören Programmierer, IT-Sicherheitsexperten, Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer, Ingenieure und Projektmanager.

Die Gig-Economy macht Personaldienstleister überflüssig

Auch dieser Mythos zeigt ein sehr schwaches Verständnis der modernen Wirtschaftslandschaft. Sicher, die Gig-Economy ist real und sie revolutioniert unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsweise. Sie macht Personaldienstleister aber keineswegs überflüssig, sondern macht sie gefragter denn je. Große Unternehmen benötigen oft Personen mit spezifischen Fähigkeiten für einmalige Jobs. Allerdings haben sie in der Regel nicht die Zeit und die Ressourcen, diese Personen selbst zu finden. Aus diesem Grund wenden sie sich an Personalagenturen, um genau das zu bekommen, was sie brauchen, auf Abruf, ohne all den zusätzlichen Aufwand bei der Einstellung und dem On-Boarding, bei Verträgen und so weiter.

Darüber hinaus schafft die Gig Economy eine beispiellose Nachfrage nach Kreativen. Da diese weitaus seltener feste, langfristige Positionen besetzen, ist es wahrscheinlicher, dass sie mit und über Zeitarbeitsfirmen und Personalvermittlungen arbeiten.

Niemand würde einen befristeten Job annehmen wollen

Tatsächlich deuten Studien darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der jungen Berufstätigen, die in die Arbeitswelt eintreten, es vorziehen würde, eine befristete Stelle anzunehmen. Zumindest am Anfang. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie wollen sich nicht sofort auf einen Job festlegen lassen. Sie wollen ihre Möglichkeiten ausloten. Oder testen Sie das Wasser. Oder sie brauchen einfach etwas, das sie zurückhält, bis etwas anderes kommt. Oder sie würden es einfach vorziehen, nur zu arbeiten, wenn sie wollen. Und nicht arbeiten, wenn du nicht willst.

Darüber hinaus bieten einige große Unternehmen nicht mehr sofort Festanstellungen an, sondern verlangen von den Kandidaten, dass sie zunächst befristete Positionen besetzen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie gut sie sich im Unternehmen integrieren und erfolgreich sein werden. Auf diese Weise werden Zeitarbeitsplätze notwendiger denn je.

Zeitarbeitsfirmen kümmern sich nicht um ihre Mitarbeiter

Angesichts des immer härter werdenden Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte sind Zeitarbeitsfirmen mehr denn je vom Markt gezwungen, ihren Talent Relations Abteilungen eine Prämie zu geben. Das bedeutet, jeden Mitarbeiter persönlich kennenzulernen, ihn konsequent an das Unternehmen zu binden, auf seine Bedürfnisse und Anliegen einzugehen und persönlich einzugreifen, um eventuell auftretende Probleme zu lösen. Es bedeutet auch, dass Personalvermittlungsunternehmen zunehmend neue Technologien wie Personalsoftware und Planungsanwendungen einsetzen, die die Erfahrung des Kandidaten (und auch des Kunden) so positiv und angenehm wie möglich machen.

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